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Amber schult Ehrenamtliche zur Betreuung Demenzkranker |
Amber schult Ehrenamtliche zur Betreuung Demenzkranker
In einer Zeit, in der die Anzahl der Menschen im Alter kontinuierlich wächst und daher auch die Demenzerkrankungen zunehmen, hat der Gesetzgeber eine Möglichkeit geschaffen, über die Pflegekassen Qualifizierungsmaßnahmen für Personen zu unterstützen, die ehrenamtlich Demenzkranke betreuen.
Ehrenamtliche erhalten in den Räumen von amber e.V., in der Albert-Mahlstedt-Str. 31, in Eutin, die Gelegenheit, am 2. und 3. Juli 2010 sowie am 9. und 10. Juli 2010 eine Qualifikation für den Umgang mit Demenzkranken zu erwerben.
An zwei Wochenenden jeweils freitags von 17.00 - bis 20.00 Uhr und samstags von11.00 - 17. 00 Uhr wird Interessierten ermöglicht, die Besonderheiten des Krankheitsbildes Demenz zu verstehen und hilfreiche Werkzeuge and die Hand zu bekommen, um mit den Betroffenen und deren Angehörigen angemessen umgehen zu können.
Als Dozenten konnten die gerontopsychiatrische Fachkraft Marlene Triantafilou sowie die Sozialarbeiterin Sabine Hamann gewonnen werden.
Die Themeninhalte beinhalten unter anderem Informationen über das Krankheitsbild, Umgang mit Demenzkranken, Kommunikation, Demenz aus pflegerischer Sicht, Umgang mit schwierigem Verhalten, Situation der pflegenden Angehörigen und rechtliche Aspekte für Betreuende.
Die Kosten dieser Schulung (120 Euro) werden in der Regel für Ehrenamtliche, die für den Verein amber zur späteren Betreuung Demenzerkrankter zur Verfügung stehen, bei regelmäßiger Teilnahme über die Pflegekassen erstattet. Für andere Schulungsteilnehmer entstehen Kosten von 160 Euro.
Interessierte sollten sich möglichst kurzfristig (Anmeldeschluss 24.Juni 2010) unter der Tel. Nr.: 04521-8303994 anmelden.
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Jahresbericht 2009
Neuerungen:
Herr Lenz übernahm zum 08.07.2009 das Amt des Kassenwartes.
Die gesamte Buchführung wurde von Herrn Lenz umgestellt auf Lexware Buchhalter. Seitdem steht uns eine projektbezogene Buchführung mit zahlreichen Konten zur Verfügung, die eine detaillierte Auswertung im Sinne eines Controllings möglich macht.
Entwicklung der Mitgliederzahlen:
Die Mitgliederzahlen entwickeln sich kontinuierlich nach oben.
Pflegeberatung:
Das Projekt Pflegeberatung konnte kontinuierlich weiter ausgebaut werden.
Der Bedarf an Beratung ist in 2009 konstant geblieben. Es wurden auch Hausbesuche angeboten.
Beratungen für Nichtmitglieder wurden in der Regel auf Spendenbasis durchgeführt.
Betreuungsgruppe:
Die in 2008 initiierte Betreuungsgruppe wurde in 2009 weiter ausgebaut. Es kamen zwei regelmäßige Teilnehmer dazu, so dass im Jahresverlauf fünf Teilnehmer sowie Gäste an dem Betreuungsangebot teilnahmen.
In den Sommerferien wurde die Betreuungsgruppe für zwei Wochen unterbrochen. Ansonsten lief das Angebot das ganze Jahr (51 Wochen), da die Angehörigen diesen Wunsch auch deutlich machten. Es hat sich im Jahresverlauf eine stabile Gruppe entwickelt, davon befinden sich 2 Teilnehmer in einem mittleren bis späten Stadium der Erkrankung, zwei Teilnehmer sind früherkrankt. Die Angehörigen fühlen sich durch das Angebot deutlich entlastet, Heimunterbringungen konnten bei den regelmäßigen Teilnehmern verhindert werden. Der Betreuungsschlüssel liegt bei 1:1.
Helferinnenkreis:
Der in 2008 initiierte Helferinnenkreis wurde ebenso weiter ausgebaut. Insgesamt haben 8 Teilnehmer/innen das Betreuungsangebot genutzt, z.t. 2x wöchentlich. Das Projekt wurde ohne Unterbrechung das ganze Jahr über angeboten- nicht jedoch an Feiertagen. Während der Unterbrechung der Betreuungsgruppe im Sommer wurden vermehrt Helferinneneinsätze vorgehalten.
Eine Teilnehmerin wechselte nach einem Schlaganfall in den stationären Bereich, von allen anderen Teilnehmer/innen wurde das Angebot i.d.R. 1-2 x wöchentlich genutzt. Für die Teilnehmer haben wir Bezugsbetreuer qualifiziert. Diese wiesen ein hohes Maß an Flexibilität auf in Bezug auf Vertretungen sowie Wünsche der Angehörigen.
Schulungen wurden für die Ehrenamtlichen zu den Themen Kommunikation, Beschäftigungsmöglichkeiten und Umgang mit Inkontinenz angeboten.
Darüber hinaus erhielten die Betreuer alle 6-8 Wochen die Möglichkeit zur Fallbesprechung.
Verantwortliche Honorarkraft für den Bereich Schulungen und Fallbesprechung ist eine gerontopsychiatrische Fachkraft, Frau Marlene Triantafilou, die in Nordrhein- Westfalen eine Betreuungsgruppe leitet.
Kraft und Energie:
Das Projekt wurde im Mai 2009 abgeschlossen.
Zum Jahresende 2008 beendeten zwei der Honorarkräfte ihre Tätigkeit. Der Vorstand kam daraufhin zu dem Entschluss, noch einmal neue Angebote zu schaffen.
Hierfür konnten zwei neue Honorarkräfte gewonnen werden. Es wurde wieder ein Entspannungsnachmittag angeboten, die Termine wurden jedoch auf werktags verlegt und verkürzt.
Zudem boten wir ein Seminar zum Stressabbau an.
Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen
Die Zusammenarbeit mit Multiplikatoren wurde weiter ausgebaut.
Im Februar waren wir auf dem Ehrenamtstag in Neustadt präsent
Von Mai bis Juli 2009 wurde in Kooperation mit der Alzheimer-Gesellschaft eine Praktikantin des Lehrgangs Sozialberater in der Altenpflege, Schwerpunkt Demenz beschäftigt.
Am 11.06.09 wurde in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Eutin, Frau Dietrich unter dem Motto „ Beruf und Familie vereinbaren“ ein Vortrag gehalten zum Thema „ Häusliche Pflege zwischen Aufopferung und Fürsorge“.
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Entspannungspädagogin Frau Evelin Luck |
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Portrait des Monats
Entspannungspädagogin Frau Evelin Luck
Im Rahmen der Angebote zur Entlastung pflegender Angehöriger ermöglichten Fördermittel unserem Verein ein Entspannungsprojekt für unsere Mitglieder und Helfer.
Mit der ausgebildeten Entspannungspädagogin Frau Evelin Luck aus Eutin, die auch eine Ausbildung als Trauerbegleiterin in der Internationalen Gesellschaft für Sterbebegleitung und Lebensbeistand absolvierte, konnte für unseren Verein eine engagierte und qualifizierte Kraft gewonnen werden, die sich seit vielen Jahren mit Entspannungstechniken beschäftigt.
Besonders für pflegende Angehörigen und Menschen in Belastungssituationen, die ständig gefordert sind, ist es wichtig, eine innere Balance zwischen Anspannung und Entspannung zu finden.
Unglücklicherweise entdecken viele Menschen die Wohltat z.B. einer Entspannungsmassage erst, wenn sie schon Probleme haben. Die Entspannung hat eine großartige vorbeugende Wirkung und die Stressreduzierung im Nervensystem schenkt dem Körper Zeit, wieder Energie zu tanken.
Aus dem breiten Spektrum von Energiemassagen, Fußzonen- und Handreflexmassagen sowie autogenem Training nach Schulz, progressiver Muskelentspannung nach Jacobsen, sowie Meditationen und Heilmeditationen kann sich jeder seine ganz individuelle Möglichkeit auswählen, um die eigene innere Balance zu finden. Heilmeditationen steigern die Abwehrkräfte des Immunsystems und aktivieren die Selbstheilungskräfte, wobei die Therapeutin ausdrücklich darauf hinweist, dass ihr Angebot keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung ersetzt, diese jedoch sinnvoll unterstützen kann.
Zusätzlich zu diesen Therapien bietet Frau Luck Jin Shin Jyutsu nach Jiro Murai an , eine Lehre, die Blockaden durch körpereigene Energieströme löst. Dieser Energiefluss wird durch die Berührung spezifischer Körperpunkte und durch spezielle Atemtechniken wieder harmonisiert und hilft, Schmerzzustände und chronische Krankheiten zu lindern.
Frau Luck hat eigene Praxisräume in Eutin und macht bei Bedarf auch Hausbesuche.
Unter der Telefonnummer 04521-735 83 können Termine vereinbart werden.
Wer die Möglichkeit hat, sich die Wohltat einer Energiemassage gönnen zu können, sollte sich dieses Erlebnis nicht entgehen lassen. Im geschmackvoll eingerichteten Behandlungsraum in ruhiger entspannter Atmosphäre kann man sich in die Hände der Entspannungspädagogin begeben und den Stress Alltag für eine Weile hinter sich lassen.
Wir danken an dieser Stelle Frau Luck für die geleistete Arbeit und hoffen, dass für diesen wichtigen Aspekt bei der Entlastung pflegender Angehöriger weitere Fördergelder bewilligt werden.
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Mitgliederversammlung am 20. Februar 2009
Am 20. Februar 2009 fand die Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Frau Sabine Hamann wurde als erste Vorsitzende in ihrem Amt bestätigt. Katharina Wegner wurde zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, den Posten der Kassenwartin übernimmt Frau Vera Glup.
Frau Hamann berichtete über die Aktivitäten im Jahr 2008, insbesondere über Mitgliederentwicklung, Resonanz und Öffentlichkeitsarbeit, sowie Initiierung einer Selbsthilfegruppe.
Außerdem gab sie einen Überblick auf die geplanten Aktivitäten für 2009, wobei die Anschaffung eines Autos für die Beförderung der Mitglieder der Betreuungsgruppe als vorrangig angesehen wird. Weitere Ziele sind die Einrichtung einer Wohnberatungsstelle, Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit sowie der Mitgliederwerbung. Die im Jahr 2008 sehr erfolgreich angenommenen Schulungen sollen fortgesetzt werden, ebenso die Betreuungsangebote. Um den ehrenamtlichen Helfern einen weiteren Anreiz zur Mitarbeit zu geben, wurde die Satzung dahingehend geändert, dass ehrenamtlich tätige Personen nicht nur Anspruch auf Ersatz nachgewiesener Auslagen haben, sondern auch auf Aufwandsentschädigungen im Rahmen von Projektförderungen. Der Verein kann erfreulicherweise seit dem Gründungsjahr 2005 einen kontinuierlichen Mitgliederzuwachs verzeichnen.
Wir danken an dieser Stelle Frau Jutta Heymann, die seit dem Gründungsjahr als stellvertretende Vorsitzende für unseren Verein tätig war, für die geleistete Mitarbeit.
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